05.12.2009 Liechtensteiner Telsington schafft's in Whisky-Bibel
Red. - Telsington, der erste Whisky aus Liechtenstein, ist seit Juli auf dem Markt – und hat direkt den Sprung in die Whisky-Bibel geschafft. «Viel, viel besser, als er eigentlich das Recht hat, beim ersten Mal zu sein» urteilt der Herausgeber der Publikation, Jim Murray. Er gibt dem Werk von Sebastian und Marcel Telser 94 Punkte und nimmt den Telsington nicht nur in seine Bibel auf, sondern nennt ihn unter der Kategorie «Superstar Whiskies, welche uns Grund zum Leben geben». 560 Flaschen gibt es vom ersten Liechtensteiner Whisky auf dem Markt. Die Reifung des zweiten Telsington in einem gebrauchten Pinot-Noir-Barrique-Fass dauert noch.
Bild: Der Telsington Whisky soll «Grund zum Leben geben»
10.07.09 Liechtensteiner Whisky
mel - Bald habe auch bei uns jede Region ihren Whisky, meinte jüngst ein Kenner gebrannter Wasser. Zu Recht: Nach den Appenzellern – Locher mit Säntis-Malt – und den Rheintalern – Sonnenbräu mit Ribel-Whisky – verkünden stolz nun auch die Liechtensteiner: «Es ist endlich so weit.» Die Brennerei Telser in Triesen bringt am 18. Juli den «allerersten Whisky aus dem Fürstentum» auf den Markt.
Zum Namen darf man schon mal gratulieren: Telsington, das klingt nach feiner Tradition. Tatsächlich habe Marcel Telser, Brennmeister der vierten Generation, auf vielen Reisen und Gesprächen mit schottischen Meistern die Idee lange reifen lassen, heisst es. Die Gerstenmischung wurde im Mai 2006 definiert und in Kupferkesseln von Hand eingemaischt, zehn Tage lang vergärt und mit Holzbefeuerung destilliert. In der Zwischenzeit sei der Telsington im 500 Jahre alten Gewölbekeller zu einem «milden, vom Charakter her mittelschweren Whisky mit einer wohldosierten Torfnote» ausgereift.
Derzeit degustiert ihn der Experte Jim Murray («Whisky Bible»), und gespannt sind wir nicht zuletzt auf das Urteil des Fürsten. Der dürfte zu den «happy few» gehören, die sich einen Telsington leisten können – die Flasche kostet ab Brennerei 290 Franken.


