25.11.10 Willkommen in der Brennerei Telser


TRIESEN – Die Brennerei Telser ist die älteste Brennerei des Fürstentums Liechten- stein und brennt seit 1880 nun schon in der vierten Generation mit Leidenschaft. Insgesamt drei Titel als «Schnaps des Jahres» sowie über 30 Goldmedaillen an aner- kannten Qualitätswettbewerben sind Zeugnis hierfür. Hochwertige Destillate, spannende Führungen sowie umfassende und kompetente Beratung rund um das traditionelle Handwerk runden die erstklassigen Dienstleitungen ab.

 

 

 

Europaweit ist die Brennerei Telser wahrscheinlich die einzige gewerbliche Bren- nerei, die ihre Destillate traditionell noch über dem Holzfeuer brennt. Zusammen mit dem kristallklaren Wasser der Triesner Bergquelle wird in den hochwertigen Des- tillaten der einzigartige und unverwechselbare Charakter verliehen. Und das seit über 125 Jahren.

Die Brennerei Telser lädt am 26. und 27. November zum traditionellen Treber- wurstessen. Die Brennerei Telser befindet sich seit 1880 am selben Standort: Eine denkmalgeschützte Lokalität mit einem 500 Jahre alten Gewölbekeller mit Naturboden. Hier reifen die Destillate stets ohne Verwendung von Zusatzstoffen. Naturrein – ohne Wenn und Aber.

 

Traditionelles Treberwurstessen am 26. und 27. November

Die Brennerei Telser feiert dieses Jahr ihr 130-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund hat sie einen Jubiläumsbrand kreiert und darüber hinaus 2010 neue Produkte lan- ciert (Vieille Prune, Vieille Poire, neuer Bierbrand, Whisky Telsington II etc.).

Überzeugen Sie sich am besten selbst von der hervorragenden Qualität der Bren- nerei Telser.

 

Wir laden Sie morgen Freitag, den 26. November, ab 17 Uhr sowie am Samstag, den 27. November, ab 11 Uhr recht herzlich zum traditionellen Treberwurstessen ein. Geniessen Sie feine Leckereien wie Treberwurst, Sauerkraut, Schnäpse, Weine und hausgemachte Moste. Einfach vorbeikommen. Keine An- oder Abmeldung erforderlich. Wir freuen uns auf Sie.

 

23.09.10. Erneut LGT-Jubilare geehrt in der Brennerei Telser

 

VADUZ - S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein ehrte am Dienstagabend die 48 anwesenden Jubilarinnen und Jubilare der LGT. Die Feier fand im Rahmen einer Besichtigung der Brennerei Telser in Triesen statt.

 

Zu den LGT Mitarbeitenden mit der grössten beruflichen Erfahrung gehören Ivo Klein, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Dienstjubiläum feiert sowie weitere 12 Mitarbeitende, welche ihr 20jähriges Jubiläum begehen. In einem besonderen Rahmen würdigt die LGT zwei Mal jährlich die Leistungen und Treue ihrer langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die zweite Jublilarenfeier im Jahr 2010 fand in der Triesener Brennerei Telser statt. Bei einer interessanten Führung konnten die Besucher nicht nur die wechselhafte Geschichte des Hauses kennenlernen, sondern erfuhren von Marcel Telser, der bereits in der vierten Generation als Brennmeister amtet, die Grundlagen und Geheimnisse von edlen Bränden.

 

S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein dankte den anwesenden Jubilarinnen und Jubilaren im Namen des Eigentümers und des Managements «für Ihre Treue und Ihre Einsatzbereitschaft, die Sie über viele Jahre hinweg gezeigt haben.» Zum ersten Mal konnte er auch langjährige Mitarbeitende der im vergangenen Jahr übernommenen ehemaligen Dresdner Bank (Schweiz) begrüssen. Besonders freue ihn das gegenseitige Vertrauen, dass sich in der langjährigen Betriebszugehörigkeit zeige. Im Anschluss an den persönlichen Dank, den S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein allen Anwesenden entgegenbrachte, und das gemeinsame Erinnerungsfoto gab es dann viel zu erzählen und in Erinnerungen zu schwelgen.

 

Dabei ging es nicht nur um die so genannte gute alte Zeit. Denn auch diese geizte nicht mit Herausforderungen.

Doch die Erinnerung daran, wie man diese gemeinsam bewältigte, gibt auch Zuversicht für die noch wartenden Aufgaben und Veränderungen.

 

30.08.10 Seine Majestät, Telsington II.

 

Brennerei Telser mit neuem Top-Whisky

Relnhard Peter - TRIESEN - Seit Samstag ist der Liechtensteiner Whisky "Telsington II" auf dem Markt. Fachleute und Liebhaber überschlagen sich im Urteil über den Nachfolger des im Vorjahr erstmals produzierten edlen Gerstendestillates.

 

Marcel Telser und sein Team sind unterwegs, in der Champions League der Whiskyerzeuger ganz oben mitzubrennen. Der «Telsington» des Vorjahres hatte es geschafft, zum «besten kontinentaleuropäischen Whisky» gewählt zu werden. Kein Geringerer als «Whiskypapst» Jim Murray hatte das Liechtensteiner Destillat in seiner Whisky-Bibel mit schier unglaublichen 94 von 100 Punkten bewertet. «Dies ist der unterhaltsamste, köstlichste Whisky aus dem Binnenland Europas, den ich dieses Jahr probiert habe», hatte der Brite vermerkt, der bis dato 4000 Marken aus allen Whiskyregionen der Welt getestet h

Viel Lob

Experten, die den Telsington II vorab degustiert hatten, stellten ihm noch bessere Noten als dem ersten Whisky aus. Und bevor Samstag spätnachmittags die fachkundige Bevölkerung in der 130 Jahre alten Triesener Brennerei den edlen Tropfen degustierte, hatten zuvor Prominente ihr Urteil beim Launch-Event schon gefällt: «Majestätisch», «delikat» oder «himmlisch» war da beim Tasting zu hören.

 

Darunter die Moderatorin Jeanette Macchi-Meier oder Prinzessin Karin zu Schaumburg-Lippe, die sich als Whiskyliebhaberin von Jugend an outete. Und Society-Lady Vera Dillier, die in ihrer 3 m langen aus dem New York der 20er-Jahre stammenden Hausbar künftig auch den Telsington stehen haben wird, verteilte Komplimente: «Ich habe nicht nur mit den Banken in Liechtenstein ganz ausgezeichnete Erfahrungen gemacht, sondern auch mit diesem göttlichen Whisky.»

 

Die limitierte Auflage von 200 Flaschen soll ihrem Vorgänger in die gehobene Gastronomie, die ihn bis Japan oder Schweden führte, folgen. «Viel Jugend und ungestüme Kraft» lautet das Urteil von Marcel Telser, der stolz auf die naturnahe und ausschliesslich in Handarbeit erfolgte Produktion, die Destillation mit Holzbefeuerung und den Ausbau im Eichenfass, das zuvor den Pinot Noir beherbergt hatte, ist.

Und so bescheinigt Arthur Nägele, Ausbildungsleiter der renommierten Spirituosenakademie, in seinem Testurteil dem Telsington II allerbeste Chancen, in der Whisky-Bibel wieder ganz vorne zu landen.

 

 

29.08.10 Seine Majestät - Telsington II

 

 

TRIESEN - Seit Samstag ist der Liechtensteiner Whisky "Telsington II" auf dem Markt. Fachleute und Liebhaber überschlagen sich im Urteil über den Nachfolger des im Vorjahr erstmals produzierten edlen Gerstendestillates.

 

Marcel Telser und sein Team sind unterwegs, in der Champions League der Whiskyerzeuger ganz oben mit zu brennen. Der "Telsington" des Vorjahres hatte es geschafft, zum "besten kontinentaleuropäischen Whisky" gewählt zu werden. 

 

Kein geringerer als "Whiskypapst" Jim Murray hatte das Liechtensteiner Destillat in seiner Whisky Bibel mit schier unglaublichen 94 von 100 Punkten bewertet. "Dies ist der unterhaltsamste, köstlichste Whisky aus dem Binnenland Europas, den ich dieses Jahr probiert habe", hatte der Brite vermerkt, der bis dato 4000 Marken aus allen Whiskyregionen der Welt getestet hat.

 

Experten, die den Telsington II vorab degustiert hatten, stellten ihm noch bessere Noten als dem ersten Whisky aus. Wie das Expertenurteil genau ausgefallen ist, erfahren Sie im "Volksblatt" am Montag.

 

13.05.10 LGT Jubilare geehrt

 

VADUZ - S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein ehrte am Dienstagabend die 48 anwesenden Jubilarinnen und Jubilare der LGT.

 

Gemeinsam besichtigten sie die Brennerei Telser in Triesen, ein seit 1880 bestehendes Unternehmen. Zu den LGT Mitarbeitenden mit der grössten beruflichen Erfahrung gehören Christian Hemmerle, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Dienstjubiläum feiert, und Manfred Senti mit seiner 30-jährigen Zugehörigkeit zur LGT Group. Sieben weitere Mitarbeitende begehen ihr 25-jähriges Jubiläum.

 

Die LGT pflegt nicht nur ihre eigene Tradition. Als Bank des Fürstenhauses ist es ihr auch ein Anliegen, überlieferte Werte zu leben und die Geschichte des Landes, seiner Unternehmen und Menschen in Erinnerung zu rufen. Daher bietet sie ihren langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Einblick in alteingesessene Unternehmen des Fürstentums.

Kunst der Schnapsbrennerei

 

Marcel Telser, Brennmeister in vierter Generation, führte seine Gäste durch das Familienuunternehmen, erzählte von dessen wechselhafter Geschichte und worauf es beim Herstellen edler Destillate ankommt. Ursprünglich war die Brennerei eine Nebenbeschäftigung und an feine Schnäpse dachte der Unternehmensgründer Wilhelm Frommelt damals noch nicht: «Schnaps wurde anfangs vornehmlich für pharmazeutische Zwecke hergestellt», erklärte Marcel Telser, «man benutzte ihn mehr zum Desinfizieren von Wunden als um ihn zu trinken..» Nach und nach verfeinerte sich die Produktionsweise, die Brände wurden edler und damit trinkbar.

 

Im Anschluss an den persönlichen Dank, den S.D. Prinz Philipp von und zu Liechtenstein allen Anwesenden entgegenbrachte, und das gemeinsame Erinnerungsfoto blieb noch genügend Zeit, sich zu stärken und Erinnerungen über die gemeinsame Zeit bei der LGT Group auszutauschen. Bei insgesamt 975 Dienstjahren der Teilnehmenden gab es wahrlich viel zu erzählen.

 

08.08.09 Menschen in Liechtenstein - Whisky ist seine Leidenschaft

 

Hubert Hasler - Marcel Telser ist bekennender Schottlandfan. Vor 18 Jahren hat er sich in das Land verliebt. Vor allem hat es ihm der Whisky angetan. Vor drei Jahren entschloss er sich, zusammen mit seinem Vater, selber einen zu brennen.

Schon seit Jahren zieht es Marcel Telser aus Triesen nach Schottland. Jedes Jahr bereist er das wildromantische Land zweimal. Dabei ist er mit der Whiskykultur in Berührung gekommen. «Vor meinen Reisen mochte ich Whisky nicht mal, aber in Schottland bleibt niemand vom Whiskyvirus verschont», sagt Marcel Telser fasziniert. «Ich habe fast jede Destillerie auf der Insel aufgesucht und meine Nase in all diese verschiedenen Sorteq. gesteckt.» Nach jahrelangen Recherchen und
vielen Gesprächen mit erfahrenen Whiskybrennern hatte er sich zusammen mit seinem Vater entschlossen, ein eigenes Label zu kreieren. Nachdem der gebrannte Whisky drei Jahre in einem PinotNoir-Fass reifte, konnte er vor wenigen Tagen das Endprodukt unter dem Namen «Telsington» präsentieren.

Viele Whiskykenner zeigen sich begeistert vom feinen Destillat. «Über die Reaktionen, die von den Gästen und auch Kunden kamen, habe ich mich gefreut und bin auch ein wenig stolz.» Von ungefähr kommt das aber nicht: Die Familie Telser führt seit vier Generationen eine Brennerei in Triesen und hat schon verschiedene feine Tropfen auf den Markt gebracht. Dabei verfolgt Marcel Telser das Ziel, das Familienunternehmen weiterzuführen.

Verliebt in Luxemburg

Durch seine Haupttätigkeit bei einem bekannten Treuhandunternehmen als Jurist und der Leitung der Brennerei hat er nur sehr wenig Zeit für andere Hobbys. «Die restliche Zeit widme ich mich meiner Familie.» Seine Ehefrau lernte er bei einem längeren Arbeitsaufenthalt in Luxemburg kennen. «Sie hat mein Leben völlig umgekrempelt», gibt Marcel Telser schmunzelnd zu. Dabei fand der erste Kontakt wenige Wochen vor seiner Rückkehr statt. Sie kam dann schon kurze Zeit später zu Besuch und «hat nur einen Monat später ihre Zelte in Luxemburg abgebrochen». Sie hat sich hier gut eingelebt und ist «wahrscheinlich der grösste Fan vom Alvier und dem Triesner Bovel».


Marcel Telser:
Geboren: 6. Juni 1971
Wohnort: Triesen
Beruf: Jurist und Brennmeister
Darauf stehe ich: Meine Familie, Tauchen und Pink Floyd.
Das mag ich nicht: Neid, Intoleranz und der Stress in Städten.
Am FL schätze ich: Die Kleinheit, die Verbundenheit der Menschen und die tolle Infrastruktur

 

20.07.09 Bernsteinfarben, mit feinen Noten - Der erste FL-Whisky ist auf dem Markt

 

Hubert Hasler - TRIESEN -Mit dem "Telsington" präsentiert die Brennerei Telser den ersten Whisky Liechtensteins. Das edle Destillat aus Triesen ist ab sofort in einer limitierten Auflage erhältlich.

Der Einladung zur Vorstellung und Degustation des edlen Destillates folgten viele Whiskyliebhaber. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Der erste Whisky aus Liechtenstein überzeugte vollends. «Bernsteinfarben und mit subtilen Geschmacksnoten, gibt zu erkennen, dass er von hier ist», sagt Marcel Telser. So ist es nicht verwunderlich, dass der Verkauf bereits in vollem Gange ist: «Der Vorverkauf lief schon sehr gut, obwohl die Leute ja nicht wissen konnten, wie sich unser Telsington schlussendlich präsentiert.»

Limitierte Auflage

Das in einer limitierten Auflage von 560 Flaschen produzierte Destillat wurde vor drei Jahren eingemaischt und ruhte dann für zehn Tage. Danach wurde er von Sebastian Telser, Brennmeister mit über 40 Jahren Erfahrung, gebrannt. Hier setzte die Brennerei Telser auf Kupferkessel mit der traditionellen Holzbefeuerung. Dieses Verfahren erforderte viel Feingefühl und verleiht dem Whisky den  unverwechselbaren Charakter. Danach reifte er in einem gebrauchten PinotNoir-Barrique über drei Jahre. «Pinot Noir ist ein edler Wein und eng mit der Geschichte Liechtensteins verbunden und gibt dem Whisky feine Noten», sagt Telser.

Von der Idee beseelt

Er ist ein bekennender Schottlandfan und reiste in den vergangenen Jahren mehrmals auf die britische Insel. Dabei setzte er sich intensiv mit der Herstellung von Whisky auseinander. Zu jener Zeit reifte die Idee, einen eigenen Whisky zu kreieren heran und wurde zu einem Herzenswunsch. «Wir haben nie mit Getreide gebrannt, das war für uns völliges Neuland», erklärt Telser. Durch den Kontakt zu einem Bierbraumeister baute sich die anfängliche Skepsis allmählich ab: «Durch seine Erfahrungen und Informationen konnten wir viel profitieren.»

Brennerei mit langer Tradition

Die Brennerei Telser selbst wurde bereits 1880 das erste Mal urkundlich erwähnt und ist seit Jahren auf Brennen edler Destillaten spezialisiert. Dabei konnten schon mehrfach Auszeichungen für die hohe Qualität gewonnen werden. Mit der Whiskyproduktion will Marcel Telser die Brennerei auch für die nächsten Generationen erhalten. Deshalb kommt der Telsington bereits nächstes Jahr - wiederum in einer limitierten Menge auf den Markt. «Die Produktionskosten von Whisky sind sehr hoch, deshalb starteten wir mit einer limitierten Menge», erklärt Telser.

Degustationsnotiz

Arthur Nägele, Ausbildungsleiter der Spirituosenakademie, urteilt über den Telsington:
«In der Nase deutlich malzig, weiche Rotweinaromen im Hintergrund, etwas holzdominant mit dezenten Tabaknoten; am Gaumen erneut weinige Anklänge, unterstützt von den Röstaromen des Holzes, der Abgang wird von malziger Süsse mit herbwürzigen Kakaonoten dominiert.»

 

 

19.07.09 Erster Whiky aus Liechtenstein auf dem Markt - Limitierte Auflage

 

TRIESEN - Die Brennerei Telser im Triesner Oberdorf hat den ersten liechtensteinischen Whisky auf den Markt gebracht. Das edle Distillat ist eine limiterte Auflage (560 Flaschen).
Der Einladung zur Vorstellung und Degustation des edlen Destillates folgten viele Whiskyliebhaber. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Der erste Whisky aus Liechtenstein überzeugte vollends. "Bernsteinfarben und mit subtilen Geschmacksnoten, gibt er zu erkennen, dass er von hier ist", sagt Martin Telser.

Verkauf in vollem Gange

So ist es nicht verwunderlich, dass der Verkauf bereits in vollem Gange ist. "Der Vorverkauf lief schon sehr gut, obwohl die Leute ja nicht wissen konnten, wie sich unser Telsington schlussendlich präsentiert."
Das in einer limitierten Auflage von 560 Flaschen produzierte Destillat wurde vor drei Jahren eingemaischt und ruhte dann für zehn Tage. Danach wurde er von Sebastian Telser, einem Brennmeister mit über 40 Jahren Erfahrung, gebrannt.

20.11.08 100 Prozent Liechtenstein - Liechtensteiner Brauhaus kooperiert mit Brennerei Telser und Confiserie Wanger


Alexandra Konrad - TRIESEN -Im Rahmen neuer Produktinnovationen kooperiert das Liechtensteiner Brauhaus mit der Brennerei Telser und der Confiserie Wanger. Entstanden ist daraus der erste Liechtensteiner Bierbrand und zartschmelzende Palines.

 

Zwei hochwertige Produkte 100 Prozent «made in Liechtenstein» diese entstehen, wenn drei bekannte lokale Unternehmen kooperieren. Im Liechtensteiner Brauhaus fand die Geschichte ihren Ursprung, wie Geschäftsführer Bruno Güntensperger erzählt: «Wir haben uns überlegt, mit welchen Unternehmen im Land Produkte von hoher Qualität hergestellt werden könnten. Entschieden haben wir uns für die Brennerei Telser in Triesen, welche Edelschnaps auf höchstem Niveau brennt, und die Confiserie Wanger in Schaan, die für ihre hochwertigen Produkte bekannt ist.»

Mildes Destillat

Der erste Liechtensteiner Bierbrand wird aus einer besonderen Mischung aus 100 Prozent Liechtensteiner Brauhaus-Bieren von der Brennerei Telser gebrannt. «Dabei wurde ein traditionelles Brennverfahren mit einer Dreifachdestillation gewählt», so Marcel Telser von der Brennerei, «dadurch entsteht ein besonders mildes, aromaintensives Destillat.»

Erstmals probieren können die Liebhaber von Edelbränden das innovative Destillat anlässlich des Treberwurstessens am 21. und 22. November 2008 in der Brennerei Telser. Danach ist der Liechtensteiner Bierbrand direkt in der Brennerei oder im Brauhaus erhältlich, wobei eine Flasche mit Schachtel à 50 Zentiliter 69 Franken kostet.

Von dem Bierbrand gelangt vorerst eine limitierte Auflage von 750 Flaschen in den Verkauf. «Es soll etwas Exklusives sein», sagt Güntensperger, «je nachdem wie die Nachfrage läuft, wird nachgebrannt.»

Praline mit Bierbrand

«Im Gespräch mit dem Brauhaus hätten mich Bierpralinen gereizt», so Richard Wanger, Geschäftsführer der Confiserie Wanger, «das war aber kein Erfolg.» So wurde entschieden, den feinen Bierbrand in zartschmelzende Truffes und Pralinés zu veredeln. «Ich wollte etwas mit ganz hohem Niveau, da drei Namen dahinterstehen - was gelungen ist: Es ist eine süsse

Versuchung mit Bierbrand, die aus einer besonders edlen Milchcouverture mit einem hohem Kakaoanteil besteht und gilt als Grand-Cru-Praline», so Confiseur Wanger.

 

09.10.04 Schnaps des Jahres Brennerei Telser überzeugt erneut am Schweizer Schnapsforum

 

pdb - TRIESEN - Die Brennerei Telser in Triesen kann beim Schweizer Schnapsforum an ihren Erfolg der letzten Jahre anschliessen. Vor wenigen Tagen wurde die Brennerei mit sieben Goldmedaillen bedacht, darunter erneut ein "Schnaps des Jahres» als Bester seiner Kategorie.

 

Auch in diesem Jahr hat das Schweizer Schnaps-Forum, das professionelle und etablierte gesamtschweizerische Verkostergremium, die schweizerischen Schnapsproduzenten und Brenner eingeladen, ihre besten Destillate durch eine neutrale Jury beurteilen zu lassen. 63 Brenner und Produzenten sind dieser Einladung gefolgt und haben total 263 Proben eingereicht. Unter den Kandidaten fand man auch dieses Jahr wieder die Brennerei Telser aus Triesen. Die Jury-Mitglieder haben im September in einem aufwändigen Vorgehen diese Proben sowie 27 Doppelproben in der Forschungsanstalt Wädenswil sowohl durch zwei unabhängige Schnellverkoster als auch durch ein Dreier-Expertenteam beurteilt.

Gearbeitet wurde nach der 20-Punkte-Skala der Forschungsanstalt Wädenswil, wobei die Proben mittels den Kriterien «Sauberkeit im Geruch», «Frucht-bzw. Sortentypizität», «Geschmack» und «Harmonie» beurteilt wurden. Sofern ein Destillat beim ersten Kriterium alle 5 Punkte zugesprochen bekam und gesamthaft 16 Punkte erreichte, wurde es mit der Gold-Vignette aus gezeichnet. Mit einem Punktetotal von 18 Punkten und mehr kam es in die engere Wahl zum Schnaps des Jahres. 

19 Punkte!

 

Mit sensationellen 19 Punkten holte sich die Brennerei Telser mit ihrem «Späte Weinbirne Reserve 2004» den Titel "Schnaps des Jahres" in der Kategorie Birnen. «Sauber, vollaromatisch, Zitrus, ausgewogen, weich, elegant, mächtig im Gaumen, lang anhaltend» urteilte die Jury. Mit Gold prämiert wurden ausserdem die Destillate Marc Chardonnay 2002, Marc Chardonnay 2003, Marc Blauburgunder 2003, Weinbrand «Cru exceptionel pour amis» 2003, Gravensteiner 2003 sowie der Golden Delicious 2003. Mit ihrem grossen Erfolg hat die Brennerei Telser einmal mehr bewiesen, dass sie quer durch sämtliche Destillatkategorien zur Spitzenklasse gehört und sich gesamtschweizerisch betrachtet zu den besten Destillerien zählen darf. 

Bestätigung

«Wir fühlen uns bestätigt, dass unsere saubere und aufwändige arbeitsweise, gepaart mit der über 100-jährigen Philosophie der Brennerei, qualitativ höchst stehende Edelbrände garantieren. Mit Freude stellen wir fest, dass wir nicht nur einen kontinuierlich hervorragenden Kirsch oder Marc, sondern neu auch Apfel-und Birnendestillate als Goldbrände/Schnaps des Jahres anbieten können», wie Sebastian und Marcel Telser den erneuten Medaillengewinn bewerten. «Wir wollen Destillate bestmöglicher Qualität herstellen. Die Quantität dagegen spielt eine zweitrangige Rolle, da wir es für wichtiger halten, nur jene Mengen zu destillieren, die wir auch im Stande sind, im Sinne unserer strengen eigenen Vorgaben zu verarbeiten.»

 

Bild: Sebastian [rechts) und Marcel leiser: "Wir 'fühlen uns bestätigt, dass unsere saubere und aufwändige Arbeitsweise, gepaart mit der über 100-jährige" Philosophie der Brennerei, qualitativ höchststehende Edelbrände garantieren..."

 

18.09.04 Triesen mostet wieder - Mosterei der Brennerei Telser nimmt nach 10 Jahren Pause Dienst wieder auf

 

TRIESEN - Im Torkel der Brennerei Telser wird ab sofort wieder jeden Samstag von 9 bis 16 Uhr gemostet. Damit findet eine Tradition nach rund 10 Jahren Pause ihre Fortsetzung. Möglich wurde das Aufleben dieses Brauches durch die Unterstützung der Gemeinde Triesen.

In Triesen lebt ein alter Brauch wieder auf: Nach einem rund 10jährigen Unterbruch nimmt die Mosterei in der Brennerei Telser ab sofort wieder ihren Betrieb auf. Möglich wurde die Weiterführung dieses Brauches durch die Unterstützung der Gemeinde Triesen. In der Gemeinderatsitzung vom 31. August ist der Gemeinderat dem Antrag der Kulturkommission gefolgt und hat sich einstimmig für eine Unterstützung zur Neuanschaffung der Mostereianlage in Triesen ausgesprochen. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, dass die Brennerei Telser diesem Brauch neues Leben einhaucht. «Der Brennerei Telser war es ein Ansinnen, diese Tradition fortzuführen, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, ihr Obst auf diese Art zu verwerten. Dank der Unterstützung der Kulturkommission und des Gemeinderates können wir der Bevölkerung wieder die Gelegenheit des Mostens anbieten», so Marcel Telser, Mitglied des Familienbetriebes.

Betrieb wird sofort aufgenommen

Marcel Telser freut sich, dass die Brennerei Telser ab sofort den Betrieb der Mosterei im Torkel an der Dorfstrasse 67 wieder aufnehmen kann. Er betont: «Damit geht einlange gehegter Traum nicht nur meiner Familie sondern vieler Freunde dieses Brauches in Erfüllung. Das neu angeschaffte Mahlwerk mit Waschanlage samt einer auf optimale Mostqualität abgestimmten Packpresse ist ab sofort bis Ende Oktober jeden Samstag von 9 bis 16 Uhr in Betrieb.» Um einen geregelten Ablauf anbieten zu können, bittet Marcel Telser um eine telefonische Voranmeldung unter der Nummer 392 13 71. "Damit können wir den Kunden unnötige Wartezeiten ersparen", sagt Telser. Des Weiteren seien Interessierte selbstverständlich jederzeit willkommen. Weitere Informationen über die Mostsaison und den Familienbetrieb der Brennerei Telser findet man im INternet auf der Homepage www.telser.li.

Rund zehn Jahre Pause

Zu Beginn der 90er Jahre musste die Brennerei Telser das Mosten einstellen. Somit fand ein Brauch vorübergehend sein Ende. "Bis anfangs der 90er Jahre wurde in der Brennerei Telser jedes Jahr vor Beginn der Brennsaison rege gemostet. Viele Triesner und Balzner, welche landesweit für ihre Liebe zum Most bekannt sind, brachten ihre Äpfel zum "Waschtl", der sich gerne des Obstes annahm und den Kunden ihren eigenen Most mit nach Hause gab. Die in die Tage gekommene, bestehende Mosterei-Anlage mit Baujahr 1934 musste dann aufgrund von fehlenden Ersatzteilen, hohem Wartungsaufwand und Umbauarbeiten aus dem Torkel entfernt werden. Damit fand der Brauch des Mostens in Triesen ein Ende", wie Marcel Telser ausführt.

 

Der Gemeinderat bekenne sich, sagt Telser, mit dieser Unterstützung für die Mosterei nicht nur zur Erhaltung des speziellen Triesner Kulturguts "Most", sondern er verwirkliche damit auch das Projekt "Hochstämmer".

Mit diesem Projekt sollen alte, vom Aussterben bedrohte Hochstammsorten wieder vermehrt in Triesen angebaut und gepflegt werden. Mit der Bereitstellung der Mosterei soll der Bevölkerung ermöglicht werden, den "Lebenszyklus des Apfels" zu vervollständigen, indem die geernteten Früchte sachgerecht und lokal verwertet werden.

 

 

17.12.03 Riesen Freude und Stolz - Brennerei Sebastian Telser hat im Grappa-Länderspiel Italien-Schweiz gepunktet

 

TRIESEN - Eine Delegation des Schweizerischen Schnapsforums reiste kürzlich nach Italien und stellte sich im Rahmen eines Grappa-Länderspieles, der italienischen Konkurrenz. Mit im Gepäck hatte die Schweizer Delegation den «Blauburgunder Marc» der Brennerei Telser aus Triesen. Und genau dieser Schnaps wurde von den zwölf Juroren (sechs Schweizer und sechs Italiener) im direkten Wettkampf ausgezeichnet und brachte der Schweiz die ersten Punkte im Grappa-Länderspiel im Direktvergleich gegen den Ribolla aus dem Brennhafen der Grappalegende Nonino.

 

«Ich habe eine riesige Freude und bin ganz ausser mir - ich kann es noch gar nicht fassen», sagt Sebastian Telser (Bild) freudestrahlend. Dem «Waschtl» ist es gelungen, die italienische Konkurrenz auszuboten. Denn er hat die Italiener mit seinem lupenreinen «Blauburgunder Marc» ins Leere laufen lassen.

Prämierte Edelbrände

Die prämierten Edelbrände wurden in Auflagen produziert, die erfahrungsgemäss schnell vergriffen sind. Wer sich also noch die eine oder andere Flasche sichern will, kann seine Bestellung unter Telefon 777 5663 oder per E-Mail: info@telser.li aufgeben.

Anmerkung: Der ganze Länderspielverlauf können Sie hier nachlesen

11.12.03 Fünffach Gold - Triesner Brennerei Telser mit fünf Medaillen geehrt

 

TRIESEN - Die Triesner Brennerei Telser konnte am diesjährigen Schweizerischen Schnapsforum ihren letztjährigen Erfolg mit dem Kirsch Reserve 1998

nicht nur verteidigen, sondern sogar noch ausbauen. Gleich mit fünf Goldmedaillen wurden die «Ächta Tresner bedacht. Dass «Qualität aus Leidenschaft» die Einstellung der kleinen Brennerei Telser zur Produktion von Edelbränden voll und ganz trifft, wird vom Schweizerischen Schnapsforums zum wiederholten Mal bestätigt. Prämiert wurde nicht nur der Nachfolger des letztjährigen

«Schnaps des Jahres», der Kirsch Reserve 2002, sondern auch gleich

vier verschiedene Sorten Marc. So ergänzt nun ebenfalls die Goldurkunde des Marc Blauburgunder Reserve 1998, des Marc Blauburgunder Barrique Reserve 1999, des Marc Chardonnay 2000 sowie des Marc Grauburgunder 2000 den urchigen Torkel der Brennerei Telser an der Triesner Dorfstrasse.

Prämierte Edelbrände

Die prämierten Edelbrände wurden in Auflagen produziert, die erfahrungsgemäss schnell vergriffen sind. Wer sich also noch die eine oder andere Flasche sichern will,  kann seine Bestellung unter Tel 777 56 63 oder info@telser.li aufgeben oder sich am Stand der Brennerei Telser beim Vaduzer Weihnachtsmarkt am kommenden Sonntag kundig machen.

Bild: Sebastian Telser freut sich über die hohe Auszeichnung.

 

16.11.02 Schnaps des Jahres aus Liechtenstein

 

TRIESEN - Bei der vom Schweizer Schnaps-Forum kürzlich durchgeführten Prämierung der besten Schweizer Destillate wurde Liechtensteins einzige konzessionierte Brennerei, die Brennerei Telser in Triesen, für ihren «Kirsch Reserve 1998» mit einer Goldmedaille sowie der Auszeichnung «Schnaps des Jahres» prämiert.

 

Die fachmännische Jury testete 250 Destillate aus der ganzen Schweiz. Dem «Kirsch Reserve 1998» der Brennerei Telser wurden hierbei 19 von maximal 20 Punkten auf dem «Wädenswiler»-Schema zugesprochen. Bei der Zweitverkostung unter allen mit Gold prämierten Produkten derselben Kategorie wurde der «Kirsch Reserve 1998» zusätzlich zum «Schnaps des Jahres» gekürt. «Sauber, volles Kirschenaroma, schöner Steinton, Schokolade, dicht», bemerkte die Jury. Die Bemühungen der Triesner Brennerei, qualitativ hochwertige Edelbrände herzustellen, haben sich somit gelohnt. Die traditionsreiche Brennerei Telser im Herzen des Triesner Oberdorfs hat über die Grenzen hinweg einen hervorragenden Ruf. Ihr Hauptgeschäft ist die Lohnbrennerei, das heisst das Destillieren von Früchten von Kunden.

 

Daneben stellt sie verschiedene Eigenbrände her, so zum Beispiel diverse Sorten Marc, Birnen, Obstler, Kräuter, Zwetschgen, welche mittels Direktverkauf erstanden werden können. Es handelt sich dabei um vollständig handgefertigte Naturprodukte, welche traditionell weder geschönt noch gezuckert werden. Sie sind allesamt «ein Destillat der Früchte der Sonne» und werden nur in kleinen Mengen hergestellt. Das begehrte Destillat ist nur in sehr beschränkter Menge erhältlich. Die verschiedenen Destillate der Brennerei Telser können direkt bei der Brennerei an der Darfstrasse 67 in Triesen bezogen werden.

 

03.03.83 Wo noch hochprozentige «Lebenswasser» gebrannt werden

 

Christian Kaufmann (Text) und Eddy Risch (Fotos) besuchten die einzige noch intakte Lohnbrennerei unseres Landes in Triesen

Die Bauern benutzen es für ihr Vieh und die Ärzte preisen es gegen die Grippe an. Die Rede ist vom «Allerweltsheilmittel» Schnaps. Im Werdenberg sind noch sechs Lohnbrennereien in Betrieb. In Liechtenstein noch eine einzige. und zwar die von Sebastian Telser in Triesen, allen besser als «Wastl» bekannt.

 

Wenn man bei Sebastian Telser die Brennstube betreten hat, die glänzenden Kupferkessel und rauchgeschwärzten Brennhäfen sieht, den gemischten Alkoholgeruch wahrnimmt und mit einem Klaren in der Hand Wastl's Erzählungen folgt, dann wird einem erst bewusst, was diese «Schnapsromantik» so schön macht. Dass diese Brennerei so eine Gemütlichkeit ausstrahlt, verdankt sie voll und ganz dem Wastl, der dieses selten gewordene Handwerk mit einer grossen Begeisterung und Freude ausübt. Der letztjährige Obstsegen bescherte dem einzigen Lohnbrenner im Land reichlich Arbeit. Seit Mitte November vergangenen Jahres sind seine beiden Brennhäfen in Betrieb. Wenn er anfang März die Schnapsbrennerei einstellen wird. dürften ungefähr 3000 Liter Schnaps seine Brennerei verlassen haben. 1000 Liter mehr gegenüber 1982.

Alkoholsteuer

In Liechtenstein gibt es 244 Eigentümer einer Brennereianlage; davon sind gut ein Fünftel noch in Betrieb. Bauern, die eigenen Boden bewirtschaften und Obstbäume besitzen sind berechtigt, steuerfrei Schnaps zu brennen. Bauern, die kein eigenes Obst besitzen, müssen Steuern bezahlen, wenn sie Schnaps brennen lassen.

Wie kommt man zum «eigenen Schnaps»

Was ist alles zu beachten, wenn jemand das erste Mal Schnaps bei einem Lohnbrenner herstellen lassen will: In jeder Gemeinde befindet sich eine Brennaufsichtstelle, die vorher aufgesucht werden muss. Diese Aufsichtstelle erteilt dann die Brennermächtigung. Für diejenigen, die genügend Kernobst, Steinobst oder sogar selbstgesammelte Wildgewächse (Wachholder, Enzianwurzel, Vogelbeeren, Holunder, Anis, Brombeeren) zu Hause haben, stellt sich nun die Frage, wie sie möglichst schnell eine Gärung herbeiführen können. 

«Jeder Private», so Wastl. «der z.B. Obst brennen lassen möchte, sollte folgendes vorher beachten, wenn er eine optimale Schnapsgewinnung erreichen will: Das vorhandene Obst muss zuerst zerkleinert werden. Die Stücke sollten nicht zu grob geschnitten sein. Ein gewöhnlicher Küchenmixer kann hier wertvolle Hilfe leisten. Damit der Gärungsprozess möglichst rasch abgeschlossen ist. lagert man die gefüllten Holz-oder Plastikfässer in einem mindestens 15 Grad warmen Raum». Nach spätestens 10 Tagen können die Behälter mit dem gärenden Inhalt, der Maische, zum Wastl nach Triesen gebracht werden. Nicht gut eingemachtes und faules Obst oder ganze Stücke verunmöglichen eine hohe Schnapsgewinnung.

Langwieriger Herstellungsprozess

In der Lohnbrennerei wird der in der Maische enthaltene Alkohol, der durch Umwandlung des Zuckers entstanden ist, herausdestilliert. Zwei holzgeheizte Brennhäfen, die beide an eine Destillieranlage angeschlossen sind, stehen ihm zur Verfügung. In einem ersten Arbeitsgang wird das Feuer unter dem kippbaren 100 Liter Inhalt fassenden Kupferkessel geschürt, die Maische eingefüllt und der Deckel aufgesetzt. Während des zwei bis zweieinhalb Stunden dauernden Kochprozesses, bei dem der Inhalt auf gut 90 Grad Celsius erhitzt wird, steigt der alkoholhaltige Dampf durch das oben auf dem Deckel angebrachte Geistrohr. In diesem Verstärker wird der Dampf durch einen mit Wasser gekühlten Mantel wieder flüssig gemacht und rinnt anschliessend in die vor dem Wasserkühler bereitgestellten Kübel.

Wie bei den meisten Schnapsbrennern, so auch beim Wastl, wird erst der zweite Sud, der Feinbrand, an die Kunden weitergegeben. Der erste Brand, der Rauhbrand, unterscheidet sich nicht nur im Geschmack vom zweiten, er hat auch bedeutend weniger Volumenprozent.

Bei neueren Brennanlagen würde dieses komplizierte Verfahren wegfallen. Ein zweiter Brand wäre dann nicht mehr notwendig. «Abgesehen von den grossen Kosten für eine Neuanlage», meint Wastl, «würde auch die Qualität des Branntweins unter diesem vereinfachten Verfahren erheblich leiden».

 

Bilderkommentare: 

Hier sieht man Wastl wie er die Maische in einen Trog umleert. Aus Wildgewächsen wie Anis, Wachholder, Vogelbeeren usw. lassen sich vorzügliche Kräuerschnäpse herstellen.

 

Blick in die Brennstube mit den Brennhäfen links und rechts und dem Kühler in der Mitte. Oben auf den Häfen ist das Geistrohr ersichtlich, in welchem der Alkoholdampf "aufsteigt", bevor er im mittleren Hafen wieder abgekühlt und flüssig gemacht wird.

 

Mit dem Alkoholmeter prüft Wastl hier die Grade.